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Hochbegabte Kinder verfügen über sehr wache, teils auch reizoffene, Sinnesorgane. Diese hohe Zahl an Sinneseindrücken muss entsprechend verarbeitet werden können. Nur die gleichmäßige Vernetzung verschiedener Hirnanteile gewährleistet eine hohe intellektuelle Verarbeitungskapazität.
![]() Viele verspüren bereits in einem recht frühen Alter, dass ihre Art zu reagieren sich von Altersgenossen unterscheidet. So entstehen Kommunikationsstörungen in altersgerechten sozialen Gruppen. So treten manchmal Verhaltensweisen auf, die außerhalb der Norm der sozialen Bezugsgruppe liegen. Dies hat nicht zwangsläufig den Wert einer echten Störung. Hier ist eine besondere Unterstützung und Anleitung notwendig, damit die Kinder ein intaktes Selbstbild entwickeln können. Eine ausreichende Förderung des vorhandenen intellektuellen Potentiales ist unabdingbare Vorraussetzung für ein wirkliches „Selbstbewusstsein“. Aus diesem Grund ist eine rechtzeitige Erkennung der Hochbegabung zu wünschen. Nur dann kann ein angepasstes Förderprogramm aufgestellt werden. Hierzu gehört auch die Beratung und Unterstützung der Eltern. Das Beste ist, wenn die Eltern, die Schule und eventuell beteiligte Therapeuten sich absprechen und für die Kinder und Jugendlichen ein forderndes und förderndes Team bilden. |
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